Die Debatte rund um die Homöopathie dreht sich im Kreis, da die Protagonisten aneinander vorbeisprechen. Es können noch so viele Studien die fehlende Wirksamkeit der Homöopathie beweisen, noch so viele physikalische Argumente die Unmöglichkeit von Hahnemanns Lebenskraft belegen - das Ziel Homöopathen zum Zweifeln zu bringen haben sie nicht erreicht und werden sie nicht erreichen. Auf dieser Seite wird deshalb versucht, alternative Argumentationsstrategien herauszustreichen und zu entwickeln.

Homöopathie wirkt erstaunlich schlecht!

Homöopathie wirkt. Es ist sinnlos gegen die Homöopathie zu argumentieren, indem man sagt: Homöopathie wirkt nicht. Homöopathie wirkt in der Tat. Aber auf andere Art und Weise, als Homöopathen glauben. Denn Homöopathie wirkt nicht aufgrund des Ähnlichkeits- oder Potenzierungsprinzips (»Wie die Homöopathie wirken soll), sondern aufgrund verschiedener Faktoren, zu denen der Placeboeffekt gehört (»Placeboeffekt»Erklärungen für die Erfolge der Homöopathie; »Alternativmedizin: Wie sie wirkt).

Es hat sich in vielen Studien gezeigt, dass Homöopathie zumindest gleich gut wirkt wie ein Placebo, aber eben nicht besser. Dies widerspricht den Erfahrungen vieler Homöopathen, erstaunt aber umso mehr, als es sich bei der Homöopathie um ein System handelt, das besser wirken müsste als ein "normales" Placebo. Schliesslich handelt es sich bei der Homöopathie um ein komplexes System, das seit über 200 Jahren existiert, das für jedes "Leiden" ein anderes "Heilmittel" kennt, über keine Nebenwirkungen verfügt, von dem viele glauben, dass es besonders wirksam sei und das sehr viele Anhänger hat. Alles Faktoren, die für Glaubwürdigkeit sorgen sollten und was dazu führen sollte, dass es stärker wirkt als ein "normales" Placebo. So wie Pillen unterschiedlcher Farbe, von unterschiedlichem Geschmack oder unterschiedlicher Marke unterschiedlich starke Placeboeffekte haben, müsste auch die Homöopathie am "oberen Rand" von Placebos wirken. Selbst Studien, die eine leicht überdurchschnittliche Wirkung attestieren würden, würden also keineswegs beweisen, dass die Homöopathie als System funktioniert - bloss gibt es auch keine solchen Studien. Lässt sich aber die Wirksamkeit der Homöopathika mit dem Placeboeffekt und weiteren Effekten erklären (»Erklärungen für die Erfolge der Homöopathie), dann geht die Wirksamkeit nicht auf die Grundprinzipien der Homöpathie wie das Ähnlichkeits- oder das Verdünnungsprinzip zurück (vgl. »Wie die Homöopathie wirken soll).

Argumentativ lohnt es sich auf jeden Fall herauszustreichen, dass der Placeboeffekt viel effektiver ist, als man sich gemeiniglich vorstellt. So kann eine Scheinoperation gleich wirksam sein wie eine reale Operation und die Homöopathie umfasst unbestrittenermassen diverse Effekte, die einen starken Placeboeffekt erwarten lassen. In diesem Zusammenhang (Betonung, dass Homöopathie schon "sinnvoll" ist) lohnt sich auch der Verweis darauf, dass es wider Erwarten keine (!) seriös durchgeführten Studien gibt, die der Homöopathie eine stärkere Wirksamkeit als jene von Placebos bescheinigen, was wegen der erwähnten Gründe erstaunlich ist. Die Studien, die ihr eine grössere Wirkkraft bescheinigen beinhalten in der Regel grobe methodische Fehler und genügen den strengen wissenschaftlichen Richtlinien nicht - oder der Effekt ist zu klein, um statistisch relevant zu sein. 

Auch erwähnt werden kann die Tatsache, dass bei einer grossen Menge von Studien "Zufallstreffer" zu erwarten sind, die zumindest eine leicht bessere Wirkung als den Placeboeffekt zeigen. Werden von Homöopathen Studien zitiert, sollte immer darauf hingewiesen werden, dass eine einzelne Studie keine Beweiskraft hat und die Ergebnisse reproduzierbar, also wiederholbar sein müssen. Das ist aber bis heute nicht gelungen.

Wiederholt wurden Versuche gemacht, in denen eine "Überdosis" von homöopathischen Mitteln eingenommen wurden und keinerlei Effekte erfahren wurden.

Homöopathie kann gar nicht nicht wirken...

Die Erfolge der Homöopathie lassen sich definitiv nicht auf die homöopathischen Präparate zurückführen. Nebst Placeboeffekten und ähnlichem spielt aber vor allem das homöopathische Weltbild dafür eine Rolle, dass die Homöopathie viel erfolgreicher erscheint als sie es ist:

  • Grundsätzlich werden sämtliche Heilerfolge der Homöopathie zugerechnet, auch wenn dieser Bezug meistens falsch ist. So werden die Selbstheilungskräfte des Menschen unterschlagen, wird vergessen, dass die Zeit viele Krankheiten heilt etc. Ein zufälliges Zusammentreffen einer Heilung und der Einnahme eines homöopathischen Präparats ("Synchronizität") ist aber kein Beweis für einen Erfolg der Therapieform.
  • Verstärkt wird dieser Effekt noch dadurch, dass das homöopathische System so aufgebaut ist, dass Misserfolge nicht der Homöopathie angelastet werden. Wie dieser Mechanismus genau funktioniert wird im Artikel »Erklärungen für Erfolge der Homöopathie erläutert. Er kann bei einem Streitgespräch nicht genug betont werden!

Komplexmittel

Mit etwas Ironie kann man auch den Homöopathieanhänger nach erfolgreichen homöopathischen Mitteln fragen und wenn er nicht selbst darauf kommt ihn auf sogenannte Komplexmittel ansprechen, welche in Apotheken verkauft werden und zu den bekanntesten homöopathischen Mitteln gehören. Diese werden zur direkten Symptombekämpfung angeboten, zum Beispiel Augentropfen gegen Heuschnupfen. Findet die Person, dass solche Mittel sehr erfolgreich seien, kann man darauf hinweisen, dass gemäss Samuel Hahnemann homöopathische Mittel ausschliesslich unvermischt verabreicht werden dürften (vgl. dazu §273 im Organon von Samuel Hahnemann). Abweichungen von seinem System duldete Hahnemann aber auf keinen Fall. So gehen folgende Worte auf den Begründer der Homöopathie zurück: "Wer nicht genau in derselben Spur geht wie ich, wer abweicht, und sei es nur um den Bruchteil nach links oder rechts, ist ein Verräter, und ich will nichts mehr mit ihm zu schaffen haben." (Singh 2009, S. 134.)

Kann dies noch mit einem Augenzwinkern vermerkt werden, sollte der nächste Schritt keinesfalls ausbleiben: Der Theorie gemäss wirken homöopathische Mittel nicht gegen Symptome, sondern sind individuell auf die einzelne Person zugeschnitten. Ein langes Gespräch mit einem homöopathischen Arzt ist Voraussetzung dafür, das richtige Mittel zu finden (vgl. dazu Lebenskraft und Anamnese in Wie die Homöopathie wirken soll). Komplexmittel können gemäss diesem Prinzip nicht oder höchstens zufälligerweise wirken. Wirken sie aber, hat dies sogar der homöopathischen Theorie gemäss nichts mit dem homöopathischen "Wirkstoff" zu tun. Und das ist ja genau, was Gegner der Homöopathie ständig betonen.

Anekdoten

Anekdoten (»Anekdotensammlung) können einem einen Schauer über den Rücken jagen. Wer davon hört, dass jemand ein homöopathisches Mittel eingenommen hat und kurz darauf sein chronisches Leiden losgeworden ist, ist beeindruckt. Es kann einfach nicht sein, dass da nichts dran ist. Gegen solche Anekdoten sprechen aber verschiedene Argumente:

  • Problematisch dabei ist einmal, dass solche Anekdoten meist Ähnlichkeiten zu "urban legends" aufweisen - sie können stimmen, können aber auch falsch sein und sind zumeist stark verfälscht. Selbst wenn ein guter Freund oder eine gute Freundin selbst solches erlebt hat, ist Vorsicht angebracht, da der Mensch die Eigenschaft hat, Erinnerungen und Erlebnisse schönzureden.
  • Bei Anekdoten wird das verstärkt, was man "beweisen" will und weggelassen, was nicht zur Interpretation passt. Dieser Mechanismus geschieht meist unbewusst und führt dazu, dass Anekdoten viel überzeugender wirken als sie es sind. Um dem entgegenzuwirken, lohnt es sich wenn man bei Anekdoten genauer nachhakt. So findet man meist schnell heraus, dass der Zusammenhang zwischen Heilung und homöopathischer (oder allgemein alternativmedizinischer) Therapie gar nicht so eindeutig ist, wie dargestellt. So wird auf hartnäckiges Nachhaken womöglich eingestanden, dass man zur gleichen Zeit, auf Rat des Homöopathen das Essverhalten umgestellt hat, begonnen hat Sport zu machen, mit Rauchen aufgehört hat, dass man sich frisch verliebt, den Job gewechselt hat, der einen unglaublich belastet hat, zugleich noch "allopathische", also konventionelle, auf wissenschaftlichen Kriterien basierende Medikamente eingenommen hat oder was auch immer. Es finden sich auf jeden Fall meist Faktoren, welche unabhängig vom homöopathischen Mittel einen Einfluss auf einen Heilprozess gehabt haben könnten und auf die pointiert verwiesen werden kann. Zudem wird gerne verschwiegen, dass der Erfolg oftmals nicht beim ersten, sondern beispielsweise erst beim 20. Mittel eingetreten ist. Oder dass es zwar kurzfristig eine Besserung gegeben hat, aber keineswegs eine Heilung. Oder dass es kurz nach der Besserung leider wieder einen Rückschlag gegeben hat, den man aber selbst verschuldet hat, da man den Anweisungen des Homöoapthen nicht komplett Folge geleistet hat. Dass für die Besserung eindeutig die Homöopathie verantwortlich war, wird in den wenigsten Anekdoten so klar werden, wie es gerne kolportiert wird, worauf genüsslich verwiesen werden kann. Verbesserungen und in seltenen Fällen sogar Heilungen lassen sich meist leicht erklären, ohne dass die "geistartigen Kräfte" der Homöopathie in Anspruch genommen werden müssen, was ebenfalls betont werden sollte.
  • Wohl die meisten Menschen trauen der Homöopathie nicht einfach so von Grund auf, da sie doch sehr aussergewöhnliche Annahmen enthält (z.B. kein Wirkstoff mehr). Weil aber viele Menschen behaupten, dass Homöopathie nütze, wird der Fokus auf die Wirksamkeit gelegt und jede Wirkung vermerkt, die in Zusammenhang mit der homöopathischen Therapie zu stehen scheint. Ausbleibende Wirkungen werden dabei schlicht ignoriert, was schnell zu sehr eindrücklichen Anekdoten führen kann. Gibt es allerdings einen Erfolg auf tausend Misserfolge, die ignoriert werden, sieht der Leistungsnachweis gleich ganz anders aus.
  • In Anekdoten werden oftmals kausale Zusammenhänge hergestellt, die möglich, aber längst nicht bewiesen sind. Nimmt jemand über zwei Jahre homöopathische Mittel ein und erlebt dann eine Heilung, wird das fälschlicherweise der Homöopathie zugeschrieben, dabei besteht kein kausaler, sondern nur ein zeitlicher Zusammenhang.

Wirksamkeit bei Pflanzen, Tieren und Kleinkindern

Gerne wird angeführt, dass Homöopathie auch bei Pflanzen und Tieren wirke und dafür nicht nur der Placeboeffekt verantwortlich sein könne. Dem ist entgegenzusetzen, dass der Placeboeffekt auch bei Tieren nachgewiesen ist und es weitere Erklärungsansätze für die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln gibt), welche angebliche Erfolge bei Pflanzen leicht erklären lassen. Und dies ohne dass man Pflanzen eine "Seele" zusprechen muss, wie es manche Esoteriker gerne tun...

Wichtiger Bestandteil der Homöopathie ist das Arzt-Patientengespräch, bei dem der Arzt überhaupt erst herausfindet, welche Symptome der Patient zeigt. Aufgrund dieser Anamnese findet er dann angeblich die Mittel, welche die Ursachen dieser Symptome beheben sollen. Die "Mittel" sollen dabei explizit nicht gegen die Symptome wirken. Eine solche Anamnese ist aber bei Pflanzen und Tieren unmöglich, weshalb es auch unmöglich ist, die "wahren" Ursachen der Symptome zu finden und das korrekte "Mittel" auszuwählen.

Homöopathika dürften deshalb bei Pflanzen, Tieren und Kleinkindern nicht oder höchstens zufälligerweise wirken - oder sie wirken nicht gegen die Ursachen der Symptome respektive kommt der Anamnese keine grosse Bedeutung zu.

Die angebliche Wirksamkeit bei Pflanzen und Tieren kann zudem durch Synchronizität erklärt werden, also den Effekt, dass zwar eine Heilung eintrifft, diese aber nicht auf das verwendete Präparat zurückzuführen ist. Zudem beobachtet die betreffende Person in der Regel genau, ob Erfolge eintreffen, weshalb jeder auch noch so kleine Erfolg als Beleg betrachtet wird und Misserfolge ausgeblendet werden. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass viele Menschen selbst dann Erfolge sehen, wo diese ausbleiben. Denn es ist oftmals ein sehr subjektives Kriterium, ob es der Pflanze wirklich "besser" geht und Menschen unterliegen hier gerne Selbsttäuschungen. Dies merkt man beispielsweise beim Betrachten gewisser Castingshows, wo Menschen wirklich überzeugt sind ein "Supertalent" zu sein und der Auftritt an Peinlichkeit kaum zu überbieten ist. Solche Selbsttäuschungen können auch beim Betrachten der eigenen Fähigkeiten, beim Betrachten der Pflanze, der es nun subjektiv besser geht auftreten: denn objektiv mag die Pflanze immer noch genau gleich schlecht aussehen.

Studien

Es gibt (wenig erstaunlich) KEINE einzige seriös durchgeführte wissenschaftliche Studie, welche der Homöopathie eine Wirksamkeit über jener eines Placebo attestiert. Auch wenn Vertreter der Homöopathie gerne Studien und Metaanalysen zitieren - diese enthalten zum Teil gravierende Fehler, wurden im Nachhinein zurückgezogen, konnten nicht repliziert werden etc. Dass Homöopathie nicht funktioniert kann aus wissenschaftlicher Sicht als erwiesen gelten - weil ihr Fundament fehlerhaft ist und weil es inzwischen genügend empirische Studien gibt, die dies belegen. Führt man aber weitere Studien durch, ist rein statistisch gesehen irgendwann zu erwarten, dass eine Studie einen Effekt über Placebo zeigen wird - was sich aber rein statistisch erklären liesse (»Studien zur Homöopathie ).

Homöopathie kann nicht wirken

Wer Homöopathie nur vom Hörensagen kennt, wird sich beeindrucken lassen durch die Auflistung von Verdünnungen, die in der Homöopathie verwendet werden. Ab einer Verdünnung von D30 ist statistisch kein Molekül des Wirkstoffs mehr im homöopathischen Mittel vorhanden. Es entspricht einer Verdünnung von einem Gramm der Ursubstanz (des "Wirkstoffs") in der Lösungsmenge von 1000 Erdkugeln. D30 ist aber noch eine sehr geringe Verdünnung und gemäss homöopathischer Vorstellung nur bedingt wirksam (D1 ist die geringste Verdünnung, C- und LM- Potenzen sind stärker verdünnt als D-Potenzen). Bei einem Mittel der Verdünnung D60, einer ebenfalls noch geringen Verdünnung für ein homöopathisches Mittel und damit angeblich ein nicht allzu starkes Mittel ist die Wahrscheinlichkeit darin ein Molekül des Wirkstoffs zu finden ähnlich gross wie die Chance eine Stecknadel in einer oder mehreren Galaxien zu finden. Und nur für alle Fälle: die Erde ist Teil der Milchstrasse, welche eine Galaxie ist. Die Milchstrasse ist dabei einiges länger als die längste Strasse auf Erden - und umfasst einige Milliarden Sterne, wobei die Sonne der nächste Stern ist...  Solche Grössenordnungen sind zwar nur Statistik, machen aber insbesondere bei Menschen Eindruck, welche sich nicht allzu sehr mit Homöopathie identifizieren. Es ist einfach zu offensichtlich, dass da etwas faul ist... Faszinierende Beispiele zu Grössenordnungen finden sich übrigens leicht im Internet, es lohnt sich, mal danach zu forschen.

Dass Homöopathie nicht wirken kann, weil sie nichts enthält, mag zwar stimmen, doch bringt es bei jemandem, der von der Homöopathie überzeugt ist wenig, so zu argumentieren. Denn dieser ist gerade der Überzeugung, dass die Verdünnung erst zur Potenzierung, zur Verstärkung der "geistartigen" Heilkräfte führt - und allein diese ist relevant. Es hängt gemäss der Homöopathie gerade nicht davon ab, ob noch ein materielles Molekül des Wirkstoffs vorhanden ist, sondern nur davon, ob die "geistartige" Heilkraft des Wirkstoffs vorhanden ist - und diese nimmt angeblich zu, nimmt der Wirkstoff ab. Was zwar seltsam, aber irgendwie doch auch logisch wirkt. Dagegen mit logischen Argumenten zu argumentieren führt in der Regel zu nichts.

Bei der Potenzierung kann aber argumentativ angesetzt werden, da sie zum Fundament der Homöopathie gehört, aber nicht erklärt werden kann. Wie kann das einfache Verschütteln von Substanzen "feinstoffliche Energien" oder wie das auch immer genannt wird verstärken oder "potenzieren"? Wie wird durch einfaches Verschütteln die "heilende Information" übertragen? Welche Rolle spielt dabei das angeblich notwendige zehnfache Verschütteln? Dass man das Gefäss, das das Gemisch enthält gegen eine harte, aber elastische Unterlage schlagen soll, die im Idealfall ein Stück Leder, gefüllt mit Rosshaar ist? (vgl. dazu §270 im Organon von Samuel Hahnemann)

Auch das Ähnlichkeitsprinzip kann gut in Frage gestellt werden, wobei eine Argumentation am besten aufbauend ist und erklärt, wie Hahnemann zu seinen Erkenntnissen kam. Die Absurdität der Homöopathie wird so leicht verständlich. (»Wie die Homöopathie wirken soll)

Auch Impfungen nutzen das Prinzip "Gleiches mit Gleichem" und Verdünnungen

Im Gegensatz zur Homöopathie "heilen" Impfungen nicht nach dem Prinzip "Gleiches mit Gleichem heilen", sondern lösen ganz leichte Symptome der Krankheit aus, gegen welche geimpft wird. Deshalb wird der Impstoff auch nur in kleinen Dosen verabreicht, Dosen jedoch, welche im Vergleich zur Homöopathie "enorm" sind. Die Dosis ist stark genug, um die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Körper zu lehren, wie er sich im Fall einer ernsthaften Attacke wehren kann, aber klein genug, dass sie nicht die wirklichen Krankheitssymptome auslöst. Homöopathische Dosen von Impstoffen hätten selbstverständlich keinen Impfeffekt.

Keine Arzneimittelprüfung

Erstaunlich ist, dass für homöopathische Mittel im Gegensatz zu konventionellen Medikamenten keine staatlichen Zulassungskriterien erfüllt werden müssen, vermutlich aus dem Grund, dass sie keine negativen Nebenwirkungen haben. Nebenwirkungen sind aber auch "Fehlwirkungen", ein Fehlen von Nebenwirkungen deutet darauf hin, dass auch keine Wirkung existiert.

Kommentar hinzufügen
  • Keine Kommentare gefunden